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BiGu - Fasten auf asiatisch


Fasten auf asiatisch daotische Art geht weit über die gängige Vorstellung von „medizinischer Diät, Abnehmen oder Schlankheitskur" hinaus. Ein chinesisches Sprichwort sagt: "Alle Krankheiten kommen durch den Mund." Ein Verzicht auf gewohnte Ernährungsweisen kann abhelfen. Eine Methode, bei der man keine oder nur sehr wenig Nahrung braucht und trotzdem über volle Energie, Kraft und Ausdauer verfügt. Durch das Weglassen von Getreide und Verzicht auf herkömmliche Ernährung wird der Körper entlastet und öffnet sich für die kosmische Energie, also die Aufnahme von Qi.

 

Asiatisches BiGu-Fasten bedeutet nur rohes Obst sowie Gemüse, Nüsse oder getrocknetes Obst und Wasser. Das jeweils nur in kleinen Mengen über einen Zeitrahmen von 7 Tagen bzw. ein vielfaches von 7, d.h. 14, 21, 28, 35, 49 Tage.

 

Der Wortbedeutung nach heißt BiGu wörtlich = „ohne Getreide"

 

Die Altvorderen hatten von mehreren Jahrhunderten schon die gesundheitliche Wirksamkeit dieser Fasten-Methode mit diesem Bigu-Begriff festgehalten, danach gelebt und dementsprechend ein sehr hohes Alter ohne Krankheiten erreicht.

 

Das bedeutet während der Fastentage:

  • keine Getreide- oder Reissorten bzw. deren Produkte daraus
  • keine Fleisch-, Fisch-, Milchprodukte, Eier bzw. deren Produkte daraus
  • kein Alkohol, keine Genussmittel oder Gewürze
  • keine gekochten, gebratenen oder erwärmten Speisen / Getränke
  • keine Nahrungsergänzungsmittel

Der Sinn des BiGu:

  • den Leib, die Sinne und den Geist entschlacken
  • Reinigung des Körpers von Ablagerungen, Giften u. negativen Emotionen
  • die Sinne erneuern und sensibilisieren
  • die eigenen Lebenskräfte wecken
  • die Immunität steigern
  • die Selbstheilungskräfte zum Abbau chronischer Krankheiten zu stärken
  • die Selbstwahrnehmung steigern
  • die Vorbeugung vor Krankheiten
  • die Umwelt intensiver erleben
  • die Erkenntnis, dass der Mensch sich von mehr als nur der Kau-Nahrung ernährt
  • die Bewusstheit vertiefen, dass der Mensch in Erde und Himmel eingebettet ist, er den Naturgesetzten folgen sollte, um immer wieder sein Gleichgewicht zu erlangen

(Diese alte chinesische Methode erlaubt es fast ganz auf irdische Nahrung verzichten und sich zeitlich begrenzt direkt von kosmischer Energie zu ernähren.)

 

Die BiGu-Methode, die an einem verlängerten Wochenende erlebt und erlernt werden kann, bezieht in der Vorgehensweise sowohl die sichtbare als auch die unsichtbare Welt mit ein.

Das letzte Fastenwochenende fand im Oktober 2008 in Templin, Brandenburg (Fotogalerie) statt. Neben dem reduzierten Speiseplan, Waldspaziergängen, Thermalsolebaden, Erfahrungsaustausch,

gibt es ein Seminar zum BiGu-Fasten aus historischer sowie geistiger Sicht und ein Erwachen aus seinem gewohnten Lebenstrott.

 

Fragen Sie nach unserem nächsten Fastenseminar.

Seminarschwerpunkte:

  • Historie zum BiGu
  • die 4 Nahrungstypen der Menschen
  • die geschichtliche Rückentwicklung der Nahrungsaufnahme
  • 3 Fastenstufen
  • westliches und östliches Fasten
  • Daoismus und Fasten
  • Fasten und Gesundwerden
  • Wesenheiten im menschlichen Körper
  • was haben die Organe und unsere Finger miteinander zu tun
  • Fingerstellungen zur Fastenunterstützung (Handmudras)
  • der Mensch lebt nicht vom Brot allein
  • Stille und Meditation
  • Fastenbrechen
 
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